Die Sweatloge (Schwitzhütte):
Die Schwitzhütte ist die Kirche der "native american".So wollen die aller meisten "Indianer" genannt werden, denn was haben Amerikaner auch mit Indien zu tun. Dieser Irrtum des Kolumbus sollte nicht weitergetragen werden. Die Schwitzhütte gehört zu den heiligen Riten. Sie soll uns an die Erde binden und uns Kraft und Zuversicht für unser Leben und dem Alltag geben. Der Mensch ist dabei in unmittelbaren Kontakt mit den fünf Elementen (Stein,, Feuer, Wasser, Erde und Luft). Kranke können in der Hütte um Heilung bitten, Gesunde um Kraft oder sonst etwas, was zum Leben des Teilnehmers gehört oder vermisst wird. Die Schwitzhütte ist ein Energiekraftwerk, aber auch ein Ort der Besinnung. Es werden keine wilden Tänze oder ähnliches durchführt, jedoch kann auch gelacht werden. Wer andächtig schwitzt und betet, dem lehrt der "Große Geist" Dankbarkeit und Demut - und das sind die Schlüssel für irdisches Glück. Wer aber in der Schwitzhütte die Geister ruft, muss auch verstehen, was sie einem sagen wollen. Der Seminarleiter steht immer als Ansprechpartner zu Verfügung.
So wird die Zeremonie vom Seminarleiter strukturiert abgehalten:
Die Dauer des Schwitzrituals beträgt ca. 5 Stunden. Es werden 4 x 4 Durchgänge gemacht. 1 Durchgang dauert ca. 12 min und dann wird für 3 min die Tür für frische Luft geöffnet. Jeweils nach 4 Türen wird eine Pause von ca. 15 min abgehalten.
Die Themen der Durchgänge sind nach den heiligen Himmelsrichtungen bestimmt. Begonnen wird mit dem Norden (Körper), Osten (Verstand, Ratio), Süden (Gefühl, Emotionen) und dem abschließenden Westen (Geist, Spiritualität).
Nähere Beschreibung auf Anfrage.